Diagnostik

Neuropsychologische Diagnostik

 

In Abhängigkeit von der Heilungsphase, in der der Patient sich befindet, werden mit psychometrischen Testverfahren und systematischer Verhaltensbeobachtung folgende kognitiv-neuropsychologische Funktions- und Fähigkeitsbereiche untersucht:

 

  • Orientierung zu Person, Ort und Zeit
  • Aufmerksamkeit
  • Lernen und Gedächtnis
  • Exekutive Funktionen (u.a. Planen und Problemlösen)
  • Visuelle Wahrnehmung (inkl. Gesichtsfeldausfälle und Neglect)
  • Visuo-konstruktive Fähigkeiten
  • Zahlenverarbeitung und Rechenfähigkeiten
  • Fahreignungsdiagnostik (inkl. Fahrverhaltensprobe)

 

Das diagnostische Vorgehen ist hypothesengeleitet, dabei wird die psychometrische Einschätzung der Leistungen durch die qualitative Beurteilung des Lösungsprozesses ergänzt. Neben der Identifikation von Leistungseinbußen geht es in der neuropsychologischen Untersuchung auch um die Beurteilung von Leistungsstärken, die im Rehabilitationsprozess unter dem Gesichtspunkt der Kompensation eine wichtige Rolle spielen können.
 
Besonderer Wert wird bei der Untersuchung zudem auf die Interpretation der Ergebnisse unter Berücksichtigung der Lebensgeschichte und der alltagspraktischen und beruflichen Anforderungen des jeweiligen Patienten gelegt.

 

Folgende weitere diagnostische Leistungen können z.T. in Zusammenarbeit mit dem NRZ Leipzig angeboten werden:

 

  • EKG / Langzeit-EKG
  • RR / Langzeit-RR
  • Spirographie
  • Neurophysiologische Diagnostik (EEG, EMG, ENG, Evozierte Potentiale)
  • Videoendoskopische Schluckdiagnostik